Städtebau und Freiraum
Das Projekt knüpft hinsichtlich Typologie und Aussenraum am historisch prägenden Grünraum der Letzibadi von Max Frisch an und wird aus den vorgefundenen Charakteristiken und Qualitäten hergeleitet. Das neue Ensemble besteht aus zwei ähnlichen Gebäuefiguren, welche sich klar an die Perimetergrenzen setzen. Es entsteht maximale Aussenraumfläche für Schüler, Sportler und Quartierbewohnende. Die Anlage soll sich nicht länger introvertiert präsentieren, sondern mit einem klaren städtebaulichen Auftritt ein Gesicht zur Stadt bilden. Mit drei unterschiedlichen Höhenakzenten und einseitigen Gebäudeauskragungen werden die Eintrittsstellen ins Quartier und die Gebäudeeingänge markiert. Während sich die Eintrittsstellen mit öffentlichen Plätzen urban zeigen, eröffnet sich im Arealinnern ein verspieltes, reichhaltiges Patchwork, wo dichtes Grün und freie Flächen, Schatten- und Sonnenplätze sowie harte und begrünte Oberflächen zusammen kommen.
Ein Sportgebäude - zwei Primarschulhäuser
Aufbauend auf dem Städtebau wird die Nutzung in die drei unterschiedlichen Höhenakzente aufgeteilt. Mit den zwei gestapelten Einfachsporthallen bildet die Sportnutzung die Hauptadressierung der Sportanlage Utogrund. Die Primarschulnutzung wir din zwei Gebäude aufgeteilt. Die kompakten punktartigen Häuser zeigen eine verblüffende Luftigkeit und verteilen die Kinder gleichmässig. Grosszügige Eingangshallen im Erdgeschoss schaffen eine hohe Durchlässigkeit und ermöglichen gleichzeitig eine Transparenz zwischen der Strasse und den inneren Freiräumen.